City Immobilien & Finanzplanung Vogtland GmbH

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Massivhaus als Zweifamilienhaus bauen

Moderner Generationenvertrag mit finanziellen Vorteilen

Zweifamilienhaus "Mitwachshaus" als Mehrgenerationenhaus
Das "Mitwachshaus" eignet sich auch als Zweifamilienhaus

Vor allem Normalverdiener nutzen die seit Jahren niedrigen Hypothekenzinsen zum Erwerb und zur Finanzierung von Wohneigentum. Zunehmend beliebt bei Familien mit Kindern ist der Bau eines Zweifamilienhauses, in dem auch die Gro├čeltern gen├╝gend Platz finden. "Eine sehr gute und vor allem nachhaltige Entscheidung. Emotional und auch in finanzieller Hinsicht", ist J├╝rgen Dawo, Gr├╝nder von Town & Country Haus, Deutschlands f├╝hrender Massivhausmarke, ├╝berzeugt.

Oma und Opa sind seit ein paar Jahren in Rente ÔÇô k├Ârperlich fit und geistig klar, neugierig und voller Tatendrang. Liebevoll k├╝mmern die beiden sich um ihre Enkel Sabine und Thomas, vier und sieben Jahre jung. Momentan wohnen die Gro├čeltern noch gut 15 Kilometer entfernt von Tochter, Schwiegersohn und deren Kids. Da die Busverbindung nicht die beste ist, dauert das Hinkommen und Zur├╝ckfahren unn├Âtig lange. Doch das wird sich schon bald ├Ąndern. Denn in einem halben Jahr soll das Zweifamilienhaus, in dem die drei Generationen gen├╝gend Platz finden, fertig und zum Einzug bereit sein. "Eine sehr vern├╝nftige Entscheidung im Hinblick auf mehr Lebensqualit├Ąt und famili├Ąres Miteinander", sagt J├╝rgen Dawo. Im harmonischen Familienverbund funktioniere vieles besser und einfacher als bei r├Ąumlicher Trennung.

Zumal alle Beteiligten, sobald sie unter einem Dach leben, profitieren k├Ânnen. Da die Eltern beruflich stark engagiert sind und es bei ihnen zeitlich oft eng wird, k├Ânnen die Gro├čeltern regelm├Ą├čig einspringen und sich um die beiden Enkelkinder k├╝mmern. Oma und Opa wiederum haben sp├Ąter, falls sie nicht mehr so fit und rege sind wie heute, im Familienverbund die Gewissheit, dass meist jemand in der N├Ąhe ist, falls sie Hilfe brauchen. Doch auch in finanzieller Hinsicht bietet ein Zweifamilien- bzw. Mehrgenerationenhaus handfeste Vorteile.

Vorteile beim Bau eines Zweifamilienhaus

Gro├čz├╝gige Gro├čeltern. Meist beteiligen sich Oma und Opa, sobald sie unter einem Dach mit der Familie leben, an den Finanzierungskosten des Zweifamilienhauses. Die beiden r├╝stigen Rentner ├╝berweisen monatlich einen bestimmten Betrag, der die Darlehenszinsen teilweise oder komplett abdeckt. Das ist eine gute Idee, aber nicht besonders klug. "Im Gespr├Ąch mit dem Steuerberater sollte gekl├Ąrt werden, ob es im Familienverbund wirtschaftlich sinnvollere M├Âglichkeiten zur Verteilung der Finanzierungskosten gibt", r├Ąt Town & Country-Gr├╝nder J├╝rgen Dawo.

Zwei Baudarlehen abschlie├čen. Wer ein Zweifamilienhaus teils zur Selbstnutzung und teils zur Vermietung baut, kann Steuern sparen. Zwar muss der Eigent├╝mer die Mieteinnahmen versteuern. Im Gegenzug aber darf er Geb├Ąudeabschreibung, Instandhaltung, Schuldzinsen und andere Werbungskosten, die auf den vermieteten Teil des Massivhauses entfallen, mit dem Finanzamt abrechnen.

Tipp: In der Regel winkt der Finanzbeamte diese grunds├Ątzlich legale Steuergestaltung durch, falls der Bauherr die Investitionskosten und auch die Finanzierungskosten f├╝r die unterschiedlich genutzten Geb├Ąudeteile sauber voneinander trennt, dies auch nachweist und abrechnet. Heisst: Das Fremdkapital sollte durch zwei Immobilien-Darlehen abgedeckt werden, wovon jedes den unterschiedlich genutzten Geb├Ąudeteilen zugerechnet wird. Extra-Tipp: Am besten werden die gesamten Baukosten im Verh├Ąltnis der vermieteten und der selbst genutzten Fl├Ąchen sowie entsprechend auch des Grundst├╝cks vertraglich aufgeteilt.

Oma und Opa als Mieter. Aus steuerlichen Gr├╝nden sollten die Kinder, sofern Sie denn Eigent├╝mer des Zweifamilienhauses sind, mit den Gro├čeltern einen Mietvertrag abschlie├čen. Wichtig ist, dass diese Vereinbarung "wie unter Fremden ├╝blich" gestaltet und formuliert wird. Der Mietvertrag mit den Gro├čeltern muss somit alles enthalten, was auch in einem Mietvertrag mit Nicht-Angeh├Ârigen stehen w├╝rde. ├ťblicherweise vermeiden Muster-Mietvertr├Ąge vom Haus- und Grundbesitzerverein Stress und ├ärger mit dem Finanzamt.

Vorzugsmiete. Die Gro├čeltern d├╝rfen zu einer geringeren Miete als orts├╝blich im Mehrgenerationenhaus wohnen. Voraussetzung ist, dass bei der Mieth├Âhe die gesetzlichen Vorgaben beachtet werden. Falls dies der Fall ist, d├╝rfen die auf den vermieteten Teil des Massivhaus anfallenden Kosten trotz Vorzugsmiete komplett Steuern sparend geltend gemacht werden.

Die Details: Oma und Opa m├╝ssen mindestens 66 Prozent der orts├╝blichen Miete bezahlen. ├ťberweisen sie weniger, d├╝rfen Tochter und Schwiegersohn auch die auf den vermieteten Teil des Massivhauses entfallenden Kosten nur anteilig mit dem Finanzamt abrechnen. ├ťberweisen die Gro├čeltern also nur die H├Ąlfte der orts├╝blichen Miete, akzeptiert die Finanzverwaltung auch nur 50 Prozent der Kosten.

Die demografische Entwicklung in Deutschland mit immer mehr ├Ąlteren Menschen erfordert von unserer Gesellschaft die R├╝ckbesinnung auf traditionelle und fr├╝her bestens funktionierende Lebensformen. "Die Wohngemeinschaft in einem Mehrgenerationenhaus ist eine davon", sagt Town & Country-Gr├╝nder J├╝rgen Dawo.